Fiat Grizzly, Fiat Grizzly Fastback

Der neue Fiat Braunbär

La Famiglia wird erweitert. Der neue Fiat hört auf den Namen Grizzly und will die Welt erobern. Was global funktioniert, könnte schon in Italien Probleme bei der korrekten Aussprache geben.

Veröffentlicht am 05.06.2026

Nach Panda und Grande Panda kommt der nächste Fiat-Bär. Der Grizzly ist von Natur aus grösser und knabbert nicht putzig an Bambusstäben herum, sondern kann sogar einen Hirsch verputzen. Wir nehmen mal an, das ist eine Art Ansage, wohin die Reise gehen soll. Nach Jahren ohne echte Präsenz im C-Segment wollen die Italiener dort endlich wieder mitmischen.

Viel zeigen die Italiener noch nicht. Die ersten offiziellen Bilder verraten aber bereits die Marschrichtung: kantiger Auftritt, markante LED-Scheinwerfer und jede Menge Kunststoff für das Abenteuer zwischen Tiefgarage und Campingplatz. Wer es etwas sportlicher mag, bekommt mit dem Grizzly Fastback die coupéhafte Alternative.

Technisch sind Grizzly und Grizzly Fastback Zwillinge. Optisch spielen sie jedoch unterschiedliche Rollen. Der Grizzly gibt den praktischen Familienbären, der Fastback den stilbewussten Bruder mit etwas mehr Sinn für Mode und langen Autobahnetappen.

Mit weniger als 4,50 Metern Länge bleiben beide kompakt. Trotzdem verspricht Fiat grosszügige Platzverhältnisse und einen Kofferraum, der in dieser Klasse vorne mitspielen soll. Bei den Antrieben reicht die Palette vom klassischen Benziner bis zum vollelektrischen Modell.

Im Rahmen der globalen Fiat-Strategie werden beide Modelle für mehrere Weltregionen produziert – darunter Europa, der Nahe Osten, Afrika und Lateinamerika. Ob es Fiat gelingt, mit dem Grizzly erneut ein Weltauto auf den Markt zu bringen, hängt stark vom Preis ab. Wir sind gespannt. Die Markteinführung erfolgt in der zweiten Hälfte 2026.

Bild: Fiat

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