

Elektro-Lux: Premiere der neuen C-Klasse
762 Kilometer Reichweite, 800-Volt-Ladetechnik und ein Innenraum wie ein rollendes Boutique-Hotel: Die neue C-Klasse setzt neuen Standard in der E-Mittelklasse.
Das also ist die erste vollelektrische C-Klasse von Mercedes-Benz. Auf den ersten Blick spektakulär unspektakulär. Beleuchteter Grill mit 1050 Lichtpunkten, Stern-Scheinwerfer, coupéhafte Linie, breites GT-Heck. Auf den zweiten Blick wird es spannender. Die Limousine basiert auf einer komplett neuen Elektro-Architektur und tritt vorerst als C 400 4MATIC an.

Das Topmodell bringt 360 kW auf die Strasse und schnellt in 4,0 Sekunden auf 100 km/h. Der C 400 4MATIC fährt mit Zweigang-Getriebe, Hinterachslenkung, Luftfederung und kann bis zu 300 kW rekuperieren. Weitere Varianten, darunter ein Heckantrieb-Modell mit rund 800 Kilometern Reichweite, sollen 2027 folgen.

Mit einem cw-Wert ab 0,22 ist die neue C-Klasse aerodynamisch so glatt, dass der Wind freiwillig Platz macht. Ergebnis: mehr Reichweite (bis zu 762 Kilometer WLTP), weniger Energieverschwendung. Und falls das nicht reicht: in zehn Minuten wieder 325 Kilometer nachladen – dank 800-Volt-Technik und bis zu 330 kW Ladeleistung.
Welcome home

«Welcome home», sagt Mercedes. Und ausnahmsweise ist das übertrieben. Die meisten Leute haben so einen Luxus nicht zuhause: einen Hyperscreen mit 99,3 Zentimeter, Massage-Sitze, Ambient-Licht wie in einer Cocktailbar und ein Glasdach mit 162 Sternen.

Der Radstand wächst gegenüber der Verbrenner-C-Klasse um 97 Millimeter auf 2.962 Millimeter, was 12 Millimeter mehr Beinfreiheit bringt. Dazu gibt’s 470 Liter Kofferraum plus 101 Liter Frunk. Die E-Limousine kann übrigens bis zu 1,8 Tonnen Anhängelast. Damit kann man also locker einen Wohnwagen ziehen.
Das Auto denkt mit

Das neue Betriebssystem MB.OS verbindet alles – vom Fahrwerk bis zum Entertainment. Dazu ein Sprachassistent, der ChatGPT, Google und Microsoft kombiniert. Er merkt sich Dinge, führt Gespräche, reagiert kontextbezogen. Also wie ein guter Beifahrer. Nur ohne dumme Kommentare.
Bilder: Mercedes-Benz

